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Re: Muss es immer Famag sein?
Antwort auf: Muss es immer Famag sein? ()

Ich war früher auch der Meinung, für wenige Bohrungen reicht ein Billigbohrer aus dem Baumarkt. Das Ergebnis war aber ernüchternt, vernünftiges Bohren war damit nicht möglich. In etlichen Fällen waren die Löcher mehr ausgebrannt als ausgebohrt. Als Folge davon habe ich mir mehrere größerer Forstnerbohrer von HAWERA beim örtlichen Werkzeughändler gegönnt. Quaulitätsmäßig, aber auch preislich in einer ganz anderen Liga. Allerdings kamen auch diese Bohrer bei härteren Hölzern wie Buche und Eiche, an ihre Grenze. Vor allem Bohrungen in Hirnholz waren schon mühselig. Dann habe ich vor einigen Jahren auf der Messe in Nürnberg günstig ein Set der Hartmetall bestückten Famag-Bohrer erstanden. Ich muss sagen eine Offenbahrung. Egal ob Hart- oder Weichholz, Spanplatte, MDF oder Sperrholz. Alles lässt sich perfekt bohren, ohne große Anstengungen. In einigen größeren Durchmessern 40, 45 und 50mm habe ich mittlerweile Famag Bohrer ohne Hartmetallschneide, aber auch mit diesen ist das Bohren aller Holzarten problemlos.
Aufgrund dieser Erfahrungen sehe ich für mich deshalb keinen Anlass, auf andere etwas billigere Marken umzusteigen. Klar, wenn ich für einen bestimmten Durchmesser ein günstiges Angebot eines anderen Herstellers finde, würde ich mir das vielleicht überlegen, aber prinzipiell werde ich bei Forstnerbohreren im Zweifelsfall immer zu Famag greifen, einfach weil sichergestellt ist, dass diese ihren Zweck erfüllen. Wenn ich mir nämlich einen billigeren Bohrer kaufe und der mir dann z.B. ein Werkstück versaut, habe ich unterm Strich nichts gespart.
Der Ehrlichkeit halber muss ich allerdings sagen, hätte ich damals anstatt des Famag Sets eines von Fisch gekauft und das hätte meine Erwartungen erfüllt, wäre ich wahrscheinlich bei Fisch geblieben.

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