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Re: DE 625E mit Höhenverstellung durch den Frästis

Das Entfernen der Hubfedern darf eigentlich nur erfolgen, wenn die Maschine nach dem Einstellen mittels Säulenklemmung gehalten wird.

Natürlich wird beim Fräsen stets die Säulenklemmung benutzt (außer, wenn ich's vergesse :-( ) Das war für mich immer unabhängig von den Federn. Nur im "Normalbetrieb" (also nicht "über Kopf") würde ich auf die Klemmung verzichten.

Wäre auch noch interessant: Wie gehst Du beim Fräserwechsel vor bzw. wie wird die Fräserwelle arretiert?

Bislang habe ich das immer auf den Knien von Unten bewerkstelligt. Bei der DW 625E ist es halt so, dass die nicht übermäßig weit über die Bodenplatte kommt (vielleicht ein paar Millimeter). Mit meiner bisherigen Fräsplatte hatte ich stets eine kleine Öffnung, ca. 35 mm Durchmesser. Da war an eine Montage von oben nicht zu denken.

Jetzt habe ich gute 90-95 mm. Da könnte ich das mal versuchen - aber nur bei kleineren Fräsköpfen. Dazu wäre ein gekröpfter Maulschlüssel ganz nützlich, den habe ich aber nicht :-(
Und dann bliebe noch immer die Betätigung der Arretierung. Da sind selbst-arretierende Fräsen deutlich im Vorteil. Mein Budget hat aber dafür nicht gereicht.

Ich habe die Konstruktion des Frästisches jedoch bewusst so gewählt, dass ich nachträglich eine handelsübliche Platte einsetzen könnte - für den Fall, dass mir der Fräserwechsel von unten nicht mehr gefällt. Allerdings verlangen die zumeist (immer?) einen Mindestabstand der Montagelöcher von 105mm. Die hat meine etwas ältere DW 625E gerade eben nicht. Daher werde ich wohl selbst eine solche Platte herstellen dürfen. Als Ausbauoption behalte ich mir das noch vor (hatte ich im Text auch kurz so angedeutet: zukünftige Verbesserungen).

Bei den Fräsplatten gefällt mir halt nicht, die dann immer aus- und einzusetzen beim Fräserwechsel. Immer los- und festschrauben; ggf. neu justieren ... Allerdings habe ich noch nie mit einem solchen System selbst gearbeitet. Probiert habe ich schon den Festool Tisch mit einer Trend T11. Da muss man auch von unten dran beim Fräserwechsel.

Wie H. Rech schon sagte: Am Besten eine Fräse mit der Power einer fetten Mafell, der Höhenverstellung einer T11, der Arretierung einer Casals, der Handlichkeit einer Bosch GOF1250, ...
Deswegen habe ich ja auch 3 Fräsen und suche noch nach einer weiteren :-)

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