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Re: Bau einer Empore / Frässchablone

Das Kinderzimmer unter dem Dach (Deckenhöhe bis über 4m) soll zweistöckig ausgebaut werden. Das heißt es soll eine Art Empore eingebaut werden auf der zumindest ein Bett und ein Schrank Platz finden.
Fläche ist ca. 3,5 x 2,5m.

3. Ich habe ihm schon dringend geraten mal mit einem Statiker zu reden, damit man schon mal wüsste was man für Materialstärken benötigt, ich kenn mich mit Statik gar nicht aus. Vielleicht hat hier jemand eine Ahnung davon und kann mal ungefähr sagen was man da bräuchte, nicht nur in Hinsicht auf die Sicherheit, sondern auch damit das ganze nicht zu wackelig wird.
4. Es soll eine möglichst platzsparende Treppe oder Leiter nach oben führen, ich denke aber mit Grausen daran was passiert wenn man mal gesundheitlich nicht so fit ist (seine Frau hat ein künstliches Hüftgelenk und die andere Hüfte wird demnächst ersetzt) und dann die Leiter hochkrabbeln müsste. Ich würde daher auf jeden Fall eine Treppe vorziehen, aber er denkt daß die zu viel Platz wegnimmt. Hat dazu jemand eine Idee oder persönliche Erfahrung

Als ich in Berlin studierte, wurden in gefühlt 101% aller Altbauwohnungen im meinem Umfeld Hochbetten eingebaut. Aus dieser Zeit habe ich folgende Erinnerungen mitgenommen:
(zu 3:) Deren Auslegung könnte ein Anhaltspunkt (!) für das Bett bzw. die Ebene selbst sein. Ich selbst war überrascht, wie geringe Querschnitte dort zum Teil genommen wurden, aber das hat auch gehalten.
(zu 4:) Treppen nehmen viel Platz weg. Und falls man wirklich nicht mehr kraxeln kann (war bei mir zum Glück nur vorübergehend), ist, denke ich, eine normal steile Treppe selbst nicht viel (!) besser als eine Leiter. Da wird man kaum Lust haben, die Empore intensiv zu nutzen. Da könnte man dann notfalls Saisonware lagern und zweimal im Jahr jemanden bitten, beim Umschichten zu helfen. So lange geht's vermutlich auch mit Spartreppe oder Leiter.

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