Terrassendielenbohrer

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Re: Alte Hobelmaschinen *MIT BILD*
Antwort auf: Re: Alte Hobelmaschinen ()

Hallo Christian,

nicht verrückt machen lassen. Als bekennender Bäuerle-Fan kann ich Dir nur zu solchen Maschinen raten.

Geringer Anlaufstrom und Motorbremse läßt sich vorzüglich mit einem Frequenzumrichter verwirklichen, und das zu erträglichen Kosten. Ich verweise mal auf meine Lösung:

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/md/read/id/106866/sbj/frequenzumrichter-und-funkschaltung/#m_106866

Da meine Bäuerles alle einen ähnlichen Motor haben ließ sich das mit einem FU realisieren. Die mal versuchsweise angeschlossenen Absaugung hätte sicher eine andere Einstellung des FU verlangt - die lief einfach irgendwie komisch. Einziger Nachteil bei mir ist die Tatsache, daß sich die Bremszeit nach der trägsten Maschine richtet und das ist die Bandsäge. Die Kreissäge wäre ganz schnell zu bremsen und der 60er Dickenhobel auch in ca. 3 Sekunden.

Auch beim Hobelbild kann ich den Argumenten nicht so ganz folgen: Sowohl die 40-er Abrichte wie auch den Dickenhobel fahre ich mit geringerer Drehzahl. Bei der Dickte sind das ca. 30 Hz statt 50 Hz und bei dieser Drehzahl ist das Hobelbild in Eiche einwandfrei und der Lärm ist erträglich. Es braucht halt etwas länger weil der Vorschub auch langsamer ist. Nach unten ist da aber sicher eine Grenze ab der je nach Holzart ein unsauberes Bild entsteht.

Absaugung kann man mit wenig Aufwand selbst machen.
Bei der Abrichte unter der Hobelwelle ein Kasten gebaut mit Absaugstutzen. Geht prima aus Holz und Förderbandgummi.
Bei der Dickte ein Kanalrohr aufgeschnitten und über dem Auswurf befestigt. Hier meine Lösung die bestens funktioniert:

Im Deckel habe ich noch eine Reihe von Löchern gebohrt, damit auch die Späne aus der toten Ecke abgesaugt werden.

Gruß
Heinz

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