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Re: Alte Hobelmaschinen
Antwort auf: Re: Alte Hobelmaschinen ()

Hallo,

Ich kann nur für meine alte Hombak Maschine sprechen. Umbau geht ratz-fatz, absolut kein Ding. Man muss natürlich drauf achten, dass bei Umbau zum Abrichten keine Späne auf den Tischführungen liegen, sonst stimmt die Maschine nicht mehr. Aber das ist bei allen Kombimaschinen so. Die Ausblaspistole am Kompressor liegt immer bereit. Meine Maschine ist sehr massiv gebaut und das Hobelergebnis ist klasse. Einige Profi-Tischler haben die Maschine im Laufe der Zeit gesehen, alle haben mich zu dem Ding beglückwünscht.

OK, ich will gelten lassen, dass das bei reinen Abrichthobelmaschinen die Tische oft etwas länger sind als bei Kombimaschinen, was bei langen Werkstücken Vorteile hat. Werkstücklängen bis etwa 2 Meter sind aber problemlos und 63 cm Breite schaffen echt was was weg.

Gebrauchtpreise für Kombimaschinen in dieser Größe und Leistungsklasse, liegen oft so um die 2,5 kEUR. Wenn Du etwas findest, das gut und genau ist und deutlich drunter kosten soll, kannst Du meiner Meinung nach nichts falsch machen. Im Hobbyeinsatz kriegst Du die eine solche Maschine niemals kaputt.

Ich habe es bei meiner Maschine zwar mal durch eine absolute Dusseligkeit hingekriegt, den Vorschubmotor durchzubrennen, aber der Einbau eines drehzahl- und leistungsgleichen Motors war weder Hexenwerk noch teuer. Lediglich Motorhalterung, Riemenscheibe und die Keilriemenlängen mussten etwas angepasst werden, weil der neue Motor von den Abmessungen her viel kleiner war als der alte. Das ist grundsolider, überschtlicher Maschinenbau, man kommt überall ziemlich gut ran und es ist schnell klar, was wie funktioniert. Kein Vergleich zum Motorraum aktueller Kleinwagen. ;-)

Grüße
Wolfgang

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