Juuma Ganzstahlzwingen

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Re: Holzernte in Ahorn
Antwort auf: Re: Holzernte in Ahorn ()

Hallo Dirk

Schön das wir uns auch noch mal austauschen, die Erfahrung machte ich damals bei der Grünholzschale auch,
ich hatte ja damals mit diesem Woodcarver gearbeitet, den man in den Winkelschleifer einspannt,
das war eine Sauererei, da ist wirklich jede Menge Saft im Holz.
Den Aufwand den Du treibst, macht ich damals nicht, ich stellte die Schale auf die Fensterbank,
nach wenigen Tagen war das Teil trocken, was ja auch nicht wundert, da die Wanddicke unter 4mm lag,
einen unangenehmen Geruch hab ich noch in Erinnerung, was ich damals nicht erwartet hätte,
handelte es sich doch um Apfelholz.
Probier doch das nächste Mal einfach mal eine Schale ohne ein zu wickeln beiseide stellst,
ich bin der Meinung, die dünne Wand verhindert den Riss.

Zu den Keilen, zwei von den benutzten Keile hab ich damals bei Gutbrot selbst gefertigt,
ich kann mich sogar noch an die Stahlsorte RUS erinnern, ein Werkzeugstahl den wir für Stanzwerkzeuge benutzten,
wenn Du genauer hinsehen könntest würdest Du erkennen , dass oben keine Bart zu erkennen ist,
da gehe ich immer wieder hin und entferne diese Aufwölbungen mit der Schleifhex.
Die zwei Keile unterscheiden sich durch einen geringen Winkelunterschied des Keilwinkels,
so kommt es das durch den gering kleineren Winkel des einen Keiles, dieser von mir immer bei der ersten Keilsetzung benutzt wird,
er zieht einfach viel besser, optisch ist der Unterschied fast nicht zu erkennen, mittlerweile aber sieht man den großen Unterschied beim Abschliff auf der Schlagfläche.

Gruß Franz

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