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Re: Netzschrauber
Antwort auf: Re: Netzschrauber ()

Ich bin zwar kein Elektriker, aber ein wenig Erfahrung mit Strom ist vorhanden: Bei Akkuschraubern musst Du mit beträchtlichen Stromstärken rechnen, je nach Modell sind das auch schon mal in der Spitze 15-20 Ampere (Niedrige Spannung bei recht recht hoher Leistung = hohe Stromstärke oder I=P/U). Das bedeutet: Trafo wird schwer und teuer, Gleichrichter zwar nicht schwer aber auch teuer. Eine Alternative wären da vielleicht Schaltnetzteile, falls man etwas passendes findet. Und bitte die Gefahren durch die hohen Ströme nicht unterschätzen, und erst recht nicht die der Netzspannung. Weiteres Problem bei Gleichstrom: Die Verluste durch das Zuleitungskabel sind gewaltig, bei 12V und bequemen 5m Zuleitung in 1,5mm² sinkt die Spannung bei 15 A schon um etwa 15 % ab. Und eine Daumendicke Zuleitung mag man sich ja auch nicht antun. Ich halte einen Umbau für nicht all zu sinnvoll.

Ein fertiger "Netzschrauber" wäre da bestimmt sicherer und effektiver.
Ich habe letzte Woche einen älteren Netzschrauber von Fein in der Hand gehabt: Schönes Teil, vielleicht ein wenig schwer (dazu neigen ältere Maschinen von Fein wohl immer), aber viel Power. Der schraubte erst los, wenn man auch genügend Druck auf der Schraube hatte, und so konnte man auch schlagartig stoppen, wenn man den Druck wegnahm. Rein mechanisch gelöst, aber funktionierte nach kurzer Eingewöhnung prima. Vielleicht wäre so etwas als gebrauchtes Gerät eine Alternative?

Gruß, Georg

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