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Re: Lochbeitel-Bericht
Geschrieben von: Oliver Montué Antwort auf: Re: Lochbeitel-Bericht *MIT BILD* (Eckhard Pohlmann)
Datum: Donnerstag, 14. 11. 02, um 08:35
Hallo Eckhard,
im Prinzip kann man die Beitel nur auf dem Bankstein schleifen, was dann zu einer geraden Fase führt, die auch im Prinzip das Beste ist. Da man bei einem Lochbeitel allerdings dafür ordentlich Stahl abtragen muß, ist der Schleifbock natürlich die von Handwerkern bevorzugte Variante (time is money). Da dieser Beitel allerdings enormen Belastungen ausgesetzt ist, schleift man eine doppelte Fase, die den Beitel weniger schwächt als ein einfacher Hohlschliff. Der Übergang der Fase zum Blatt kann übrigens rund geschliffen werden, da dies das Hebeln erleichtert. Bei einem Lochbeitel ist übrigens die Länge von praktischem Vorteil. Je länger der Beitel, desto genauer kann man mit bloßem Auge die Rechtwinkligkeit peilen. Bei den paar Zapfenlöchern, die ich gestemmt habe, habe ich erstmal die obersten 2mm vorsichtig abgetragen (also Stich an Stich und dann vorsichtig ausgeräumt) und diese Vertiefung dann zur einfacheren Positionierung des Beitels benutzt. Also Beitel in die Vertiefung setzen, Rechtwinkligkeit peilen, an seinen allerliebsten Mitmenschen denken und BBBUUUUUMMMMM. Es empfiehlt sich dies nicht gerade dann zu machen, wenn Lärm unerwünscht ist ;-).
Macht Spaß,
Oliver
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