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Einstemmen von Fitschenbändern - Ausräumwerkzeug
Geschrieben von: Jörg Ed. Hartge
Datum: Sonntag, 8. 2. 04, um 19:09
Wie Ihr vielleicht dem ein oder anderen Beitrag weiter unten entnehmen konntet, habe ich schon mehrfach mit einem Fitscheneisen Fitschenbänder eingestemmt. Obwohl ich dabei als Autodidakt vorgehen musste, klappte das bisher hervorragend.
Ein wenig problematisch war das Entfernen der Späne aus dem tieferen Loch. Laut Literatur sollen das die Zähne auf dem Fitscheneisen (neuere Form) bewerkstelligen, ich habe aber immer mit einem schmalen Werkzeig (Schlüsselfeile) "nachgepopelt" und so die Masse der Späne nach oben befördert.
Bisher hatte ich es nur mit Fichte zu tun und, wie gesagt, es funktionierte alles einwandfrei. Nun hatt ich in einer alten Tür (rund 110 Jahre) vermutlich aus Lärche die Fitschenlöcher 10 mm tiefer nachzustemmen. Dabei zeigte sich, dass überhaupt kaum lose Späne entstanden, sondern alles am Lochgrund "verpresst" wurde. Ich hatte das zu spät erkannt, so dass es zu einem Riss kam (der, Gott sei dank, aber nicht weiter Problematisch ist).
Die mir bekannte Literatur schweigt sich zu den Feinheiten der Handhabung des Fitscheneisens weitgehend aus. Ich stelle mir die Frage, ob nicht ergänzend dazu ein "Ausräumwerkzeug" sinnvoll wäre und ob die Altvorderen nicht auch was ähnliches benutzt haben. Also ein hakenförmiges Gerät mit Griff, mit dem man die Späne gut nach oben befördern kann und dass möglichst auch eine Schneide hat, so dass man am Lochgrund nachkratzen und noch festsitzende späne lösen kann. Das ganze müsste knapp 2 mm breit sein, damit es noch in ein Fitschenloch passt.
Also, wer hat hier Erfahrung oder weiß gar, wo man ein geeignetes Hilfswerkzeug findet?
Gruß
Jörg
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