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Re: Auf dem Weg zu einer Zinkensäge
Geschrieben von: Oliver Montué Antwort auf: Auf dem Weg zu einer Zinkensäge (Christof Hartge)
Datum: Montag, 14. 10. 02, um 11:35
Hallo Christof,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Verstehe ich das richtig, daß Du verschiedene Zahnweiten verwendest 1,5 - 3 mm (-> 17-8 tpi). Die Schwankung geht von fein zu recht grob. Insofern ist der Vergleich mit einer Ryoba schwierig. Bei einer Zahnweite von 3mm, solltest Du sehr schnell und bei 1,5mm recht langsam sein. Bei einer reinen Zinkensäge sollte die Schränkung so gering wie möglich ausfallen, d.h. gerade soviel, daß sie nicht klemmt. Einige alte Sägen haben sich zum Rücken hin im Blatt verjüngt, was eine noch geringere Schrängung zuläßt. Insgesamt hört sich Deine Schilderung aber sehr vielversprechend an. Sägen feilen ist sicherlich keine Hexerei, aber ganz simpel ist es nun auch nicht. Insofern: Hochachtung!!!!
Apropos Zinkensäge und Gestellsäge. Frank Klausz hat wohl mal eine Technik vorgestellt mit einem Gestellsäge wo das Blatt in sich gedreht war. Ein Teil stand waagerecht ein anderer Teil senkrecht. Damit hat er sowohl die Flanken als auch den Grund der Zinken gesägt (für jeden Teil ein anderes Stück des Sägeblattes) Dies wurde für gröbere Arbeiten eingesetzt.
Beste Grüße,
Oliver
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