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Re: Hand- vs. E-Werkzeug
Geschrieben von: Jörg Ed. Hartge Antwort auf: Hand- vs. E-Werkzeug (Christian Aufreiter)
Datum: Montag, 2. 9. 02, um 21:30
Ich bin bekennender und praktizierender Unversalist - will heißen: ich besitze sowohl die klassischen Holz-Handwerkszeuge als auch die "handgeführten Elektrowerkzeuge" als auch stationäre Maschinen wie Abrichte/Dickde, Ständerbohrmaschine, und Kreissäge. So gesehen realisiere ich also also die unwirtschaftlichste Lösung. Aber ich bin irgendwie auch ein Werkzeug-Fetischist.
Andererseits hat für mich jede der "Stilrichtungen" ihre Berechtigung - auch gleichzeitig nebeneinander.
Dort wo ich mal eben schnell ein grades Brett brauche, ein Kantholz abrichten muss oder einen Spanplatten-Korpus zur vorhanden Kücheinrichtung ergänzen will, ziehe ich die Maschinen vor. Das gilt auch für "Massenarbeiten", wie das Verlegen von Fertigparkett oder Holzpanele.
Eigentlich lieber arbeite ich mit den Handwerkszeugen: sie sind leise, staubarm, risikoarm und meines Erachtens enstehen damit die "schöneren" Sachen. Und es gibt eine Reihe klassischer Konstruktionen, wo die Maschinen, zumindest bei Einzelstücken, im Nachteil sind (z. B. bei offenen Grat-Zinken, Zinken mit angepasster Teilung, Gratleisten, Einpassen auf strammen Sitz).
Gruß!
Jörg
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