|
| Bildhauerfeilen - so schnell wie eine Raspel, so sauber wie eine Feile |
|
woodworking.de - Handwerkzeugforum für Holzwerker
Neandertalerreservat! Hier ist Platz für die stromlose Bearbeitung von Holz und allem was dazugehört!
|
Re: Löcher ins Sägeblatt
Geschrieben von: Andreas N. Antwort auf: Re: Löcher ins Sägeblatt (Jockel)
Datum: Montag, 5. 3. 07, um 15:02
Das Fett das ich in der Ausbildung benutzte war nach der Aufschrift aus Tierrischenreststoffen und speziell zum Drehen, Strählen, Bohren Gewindeschneiden, Hobeln, Stoßen... (also totalspeziell :-;).
Es funktioniert gut, da es beim Aufschmelzen viel Energie aufnimmt und so nicht dauernd zugegeben werden muß. Auch kann man das an die Bohrerspitze kleben und noch "trocken" anbohren (was bei den Emulsionen nicht wirklich funktioniert) aber dann schmilzt schon das Fett und rutscht in die Bohrung.
Für das Gewindeschneiden von Hand haben wir da aber immer ein recht flüssiges öl aus Pumpölflaschen verwendet. Rost war also ohne Wasser kein Problem und im Winter konnten die Teile nicht zusammenfrieren (und die Finger nicht an den Teilen!!). Frost war auch immer das Problem bei den anderen Maschinen an deren Gehäuse kleine Wasserbehälter zum Kühlen angebracht waren, wie den Schleifmaschienen. Die Kühlemulsionen in den automatisch gekühlten Maschinen ist aber in meiner Erinnerung nur einmal mit Eiskristallen durchsetzt gewesen und hatte dabei eine Konsistenz von Erpsensuppe. An sehr heißen Tagen hingegen war des Fett schon so weich das am Pinsel keine Klumpen mehr hängen wolten und die Kühlemulsuonen zeitweise zum verdampfen neigten währen das Wasser in den Kühlbehältern auch schon mal zum Kochen kam.
Erschaudernde Grüße
Andreas N.
Werkzeugforum wird administriert von Neandertalern mit WebBBS 5.12.