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Re: Blaue Klinge

Geschrieben von: Andreas N.
Datum: Samstag, 3. 3. 07, um 20:05

Antwort auf: Re: Blaue Klinge (Andreas N.)

Es Funktioniert!
-ABER bei einer Längeren Säge wird es schwierig.
Ich habe als Probe ein Stück 0.6mm dickes Stück Packband in den Schraubstock gespannt, so daß es über die gesammte berite der Backen um 1cm hoch stand, damit es federn könne. Habe dann nach einer Hieb 1 Flachfeile von 400mm länge gesuch aber nur eine Halbrunde gefunden die nach der Spitze Schmäler wurde. Mit dieser Feile habe ich sodann (nach einigen Versuchen) mit fast keinem Abwärtsdruck, kräftigem Vorwärtsschub, aber lockerem Griff, damit die Feile seitwärts ausglieten kann, einen Strich getan, die Feile angehoben und um 1/3 der Breite dieser, nach Links versetzt den nächsten Strich gemacht ( das ist bei Feilen die für Rechtshänder hergestellt wurden immer diese Richtung, auch wenn ein Linkshänder diese benutzt). Dies ergibt ca. 12cm mir Rattermarken. Bei den Versuchen das öfters, seitwärts versetzt zu wiederholen, gab es Probleme, die mit einer über die Gesammtlänge paralele Feile nicht endstanden währen. Nach einigen Versuchen mit einer Vierkantfeile die zwar paralele Kanten über die gesammte Länge besitzt aber nur 2cm im Quadrat hat, binn ich zu der Halbrundfeile zurückgekehrt. Die besten Rattermarken gab es bei dem vergütetem Bandatahl, wenn dieser ca. 8mm aus den Schraubstockbacken hervortrat und mit dem hinteren 2/3 der Halbrundfeile überstrichen wurde, wobei der hintere (fast)paralele Bereich auch einen viel höheren Vorwärtsschub brauchte und es gelegentlich zum "steckenbleiben" kam. Nach weiteren Versuchen stellte sich heraus das die Marken am einfachsten mit diener Dreikantfeile mit ca. 6mm breiten Flächen zu Zähnen erweiterbar sind. Die Zahnteilung mit der benutzten, 400mm(Nutzlänge) Feile, Hieb 1, von Pferd, war 1,5mm über zehn Zähne gemittelt, da die einzelnen Spitzen schlecht zu vermessen waren. Ich habe mit einigen Versuchen dann auf der Länge von fast 30cm eine Verzahnung angebracht, den Bandstahl abgeschnitten und Löcher an den Enden gebohrt. Dieses Sägeblatt (das durch die verschiedenen Versuche leider zuwenig beachtete Wellen in der Höhe aufwies) sägte in einen Stahlsägebogen eingespannt sehr schnell und mit recht glattem Schnitt. Da aber einige leichte Wellen in dem Pakband durch die ursprüngliche Verwendung vorhanden waren und vorallem der Stahl auch mit feineren Schlüsselfeilen eine gewaltige Grahtbildung aufweist, werde ich das Sägeblatt nicht weiter verwenden.
Ich hoffe die Versuche haben etwas weitergeholfen.
Andreas N.

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