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Brett auf Werkbank fixieren
Geschrieben von: Wolfgang Jordan Antwort auf: Re: Abrichten eines Brettes II (Christof Hartge)
Datum: Mittwoch, 19. 6. 02, um 13:43
Man kann ein Brett natürlich schon zwischen zwei Bankhaken mit Hilfe der Hinterzange einspannen. Nur sollte man sich der Gefahr bewußt sein, daß das Brett deformiert werden könnte. Andere Methoden der Befestigung haben aber außerdem den Vorteil, daß das Brett jederzeit gedreht und gewendet werden kann, ohne eine Bankzange lösen zu müssen.
Im Grunde muß man das Brett nur daran hindern, der Kraft beim Hobeln auszuweichen. Das geht zum Beispiel, indem man es gegen einen Bankhaken schiebt. Früher gab es zu diesem Zweck in der Bankoberfläche oder am hinteren Ende versenkbare sogenannte Spitzbankhaken. Besser wäre noch, ein dünnes Brett quer über die Werkbank zu spannen und das Holz damit am Wegrutschen zu hindern. Man kann sich auch an einer Hirnkante der Bank einen (mit Schrauben und Flügelmuttern befestigten und verstellbaren) Anschlag herstellen.
Zum Abzwerchen (diagonal hobeln) genügt ein einfacher Anschlag nicht. Da wird mindestens ein zweiter Bankhaken oder eine zweite Leiste benötigt. Am einfachsten sägt man sich aber ein L-förmiges Stück Sperrholz zurecht. Der Erfindungsgabe sind hier keine Grenzen gesetzt.
Bei allen diesen Anschlägen muß man darauf achten, daß sie nicht dem Hobel im Weg sind. Mein Primus hat in einem solchen Zweikampf mit einem Bankhaken eine häßliche Narbe davongetragen. Die benutzten Bankhaken und Anschläge müssen also in jedem Fall niedriger als das zu bearbeitende Brett sein. Noch besser ist es, gleich (evtl. selbstgemachte) Bankhaken aus Holz zu benutzen.
Schöne Grüße, Wolfgang
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