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Re: Wellenschliff
Geschrieben von: Friedrich Kollenrott Antwort auf: Re: Wellenschliff (Christian Otto)
Datum: Montag, 24. 3. 03, um 22:13
Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben, bin ich doch auch ein leidenschaftlicher Verfechter des scharfen Küchenmessers. Schrecklich, was man da so in fremden Küchen erleben muss!
Also, ich meine auch, dass man Wellenschliff oder Sägeschliff oder Kombinationen davon eigentlich nicht braucht. Der Wellenschliff "schneidet" Brot eben auch noch nach Jahren ohne Nachschärfen so halbwegs. Wer schärfen kann, ist aber mit einem frisch geschärften Messer ohne Wellenschliff immer besser dran. Es ist wirklich unglaublich, dass man den Leuten erzählt, sie bräuchten für Tomaten ein spezielles (Säge) Messer. Aber es ist eben so, dass die meisten Menschen überhaupt nicht wissen, wie gut ein geschärftes Meser schneidet. Mein altes Theme: Schärfen als Schlüsselqualifikation.
An der Sache mit der grob geschliffenen und damit leicht sägenden) Schneide ist aber was dran: Ich glaube auch, dass ein Küchenmesser mit einem 1000er Stein geschärft in vielen Fällen (ganz bestimmt bei Fleisch) eher besser schneidet als ein auspoliertes. Besonders auch glatte Brotkrusten, da fasst eine etwas raue Klinge besser. Es ist jedenfalls nicht so wie bei Hobeleisen, dass man die feine Körnung unbedingt braucht.Friedrich
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