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Re: Holz und Handwerk 2003
Geschrieben von: Wolfgang Jordan Antwort auf: Holz und Handwerk 2003 (Axel Rogge)
Datum: Montag, 24. 3. 03, um 09:50
Jetzt bin ich mit meinem Bericht doch ziemlich spät dran, aber Axel hat schon alles Wesentliche geschrieben. Mal sehen, was gibt es noch zu sagen?
Dieses Jahr war für mich alles ein wenig anders als sonst. In den letzten Jahren bin ich immer alleine herumgezogen auf der Suche nach schönem Werkzeug und neuen Informationen. Dieses Jahr habe ich gleich mehrere Leute kennengelernt, von denen ich bisher im wesentlichen nur die E-Mail-Adresse kannte. Axel hat mich netterweise mitgenommen, und bei Gesprächen über Holz und die Welt verging die Zeit viel schneller als sonst im ICE. Am Stand von Dick habe ich dann auch Christian Aufreiter kennengelernt. Mit noch zwei anderen Treffen sowie Gesprächen bei Anke/Ulmia und ECE habe ich dieses Mal mehr geredet und zugehört als geschaut, und es war ein guter Tag.
Bei Anke war zu erfahren, daß die Ulmia-Hobel auf Original-Ulmia-Maschinen gefertigt werden und zumindest noch ein Ulmia-Mitarbeiter damit befasst ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, werden die Hobel von der Firma Segerink in den Niederlanden hergestellt. Man sollte aber in Zukunft genauer hinschauen, weil Segerink anscheinend auch seine eigenen Hobel mit Ulmia kennzeichnet. Nach dem AmphibRX-Hobel befragt, wurde mir gesagt, daß diese Entwicklung nicht weiterverfolgt wird. Der ebenfalls auf diesem Bild gezeigte Winkel soll aber gebaut werden:
http://www.auktionshaus-laemmle.de/ulmia/nachverkaufpatente.jpgAnsonsten war natürlich der Stand von Dick wieder das Highlight. Zwei junge Schreiner zeigten hier ihr Können. Mich hat vor allem beeindruckt, wie mit Hilfe eines abgeschrägten Hilfsklotzes die Wände eines schrägen Schlitzes nachgestochen wurden und vor allem, wie perfekt der Zapfen nachher paßte. Auch hier wurde aber mit Wasser gekocht, und so kam nach dem japanischen Putzhobel noch das Schleifpapier zum Einsatz. Statt der angekündigten Wippdrehbank gab es leider nur eine elektrische zu sehen, aus Platzgründen. Von dem Totempfahlschnitzer habe ich wenig mitbekommen.
Gruß, Wolfgang
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