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Hobeltechnik
Geschrieben von: Christoph Nowag
Datum: Donnerstag, 24. 2. 05, um 14:16
Hallo Ihr Lieben,
ich habe eine Frage zur Hobeltechnik.
Ich habe eine ca. 1,80 m lange sägeraue Fichtenbohle, die ich beidseitig gehobelt habe. Sie war zur linken Seite hin leicht gewölbt. Diese Wölbung habe ich erst mit dem Schrupphobel beseitigt, dann mit der Rauhbank bzw, dem Clifton # 5. Während ich es schaffe, mit dem Clifton von Bohlenanfang bis Bohlenende einen durchgängigen Span zu erzeugen, greift das Rauhbankeisen erst nach ca. 20 cm. Die ersten 20 cm sind also ungehobelt, die Rauhbank ist einfach darüber geglitten.
Ich gebe zu Beginn des Hobelstoßes insbesondere vorne Druck. Aber es passiert erst mal nichts.Als ich die eine Seite abgerichtet habe, habe ich die Bohle gewendet und ebenfalls mit der Rauhbank und dem Clifton die Seite bearbeitet. Da die Fläche sägerau war, haben die Hobel zu Beginn nur die vorstehenden Holzfasern gehobelt und der Hobel setzte sich sehr schnell mit den kleinen Spänen zu. Hätte ich hier das Eisen nicht so fein einstellen dürfen?
Danach ging es. Mit dem Clifton wieder bestens, mit der Rauhbank gut - aber eben erst wieder nach ca. 20 cm.
Könnt Ihr mir sagen, was ich falsch mache?
Viele Grüße
Christoph
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