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Bolzenwiderlager
Geschrieben von: Christof Hartge Antwort auf: Altersbestimmung von Ulmiahobeln (Raphael Cremer)
Datum: Dienstag, 25. 2. 03, um 21:58
Hallo Raphael,
Bolzenwiderlager, denn um ein solches handelt es sich bei den Ulmia und ECE Widerlagern kannten schon die alten Römer. Die waren bekanntlich vor allem groß darin, die Leistungen anderer Völker zu kopieren und zu perfektionieren. Also kann man annehmen, dass vielleicht schon die alten Griechen auf diese Art und Weise die Keile ihrer Hobel befestigt haben.
Laut Josef Greber ist das Wangenwiderlager erst im späten Mittelalter aufgekommen und ist dann für lange Zeit herrschend in den Werkstätten gewesen. Erst im letzten Jahrhundert hat man (aus fertigungstechnischen Gründen?) das Bolzenwiderlager wiederentdeckt.
Was den Kunstoff betrifft, so ist das nur ein Leitwerk um die Späne abzuleiten. Der Bolzen dürfte aus (gehärtetem ?) Stahl sein.
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