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Wie erkennt man windschiefe Flächen ?
Geschrieben von: Friedrich Kollenrott
Datum: Sonntag, 26. 1. 03, um 23:26
Folgendes Problem kennt sicher jeder, der Brettflächen mit der Rauhbank abrichtet und sich um Genauigkeit bemüht: Die Fläche kann nach links oder rechts, vorne oder hinten geneigt sein, sie kann einen Buckel haben (das erkennt man z.B. mit einem Lineal), sie kann aber auch windschief, also in sich verwunden, sein. Es stehen dann zwei diagonal gegenüberliegende Ecken hoch, die beiden anderen tiefer.
Diese Windschiefe könnte man theoretisch auch mit einem (diagonal aufgelegten) Lineal feststellen. In Amerika scheint es gängige Praxis zu sein, über "winding sticks" (das sind im Prinzip gerade Leisten, die man auf die Enden der Flächen legt)zu peilen. Ich selbst benutze einfach eine kleine, aber empfindliche Wasserwaage, die ich über das vorsichtig eingespannte Brett schiebe. Das zeigt eigentlich sehr gut an, woran man ist. Warum machen die Amerikaner das so mühsam? Wie macht Ihr das?
Friedrich
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