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Re: Wozu Schrupphobel mit Doppeleisen

Hallo Martin,

Das beruht auf meinen Erfahrungen mit klassischen Schrupphobeln ohne Spanbrecher und Quellen aus dem englischsprachigen Raum über den sogenannten scrub plane (Stanley no 40).

Den Rest habe ich dazugedichtet.

Wenn er mit Spanbrecher immer stopft, dann frage ich mich wie dicht der Spanbrecher eingestellt wurde. Bestimmt muss für einen dickeren Span der Spanbrecher nicht so dicht an der Schneide stehen wie wir es vom Putzhobel kennen. Ich würde auch nicht davon ausgehen dass bei über 1mm keine Wirkung mehr da ist. Ich denke es müsste darum gehen für einen wirklich dicken Span (soweit das Maul es zulässt) heruszufinden wo der Brecher beginnt zu wirken. also einmal maximale Spanabname einstellen für eine Brettkante, mit deaktiviertem Spanbrecher. und dann herantasten wo er beginnt den Span umzulenken. Es gibt bestimmt kein Stauchen wie bei feiner Spanabname sondern wiklich eher ein Brechen sodass der Span sich stärker rollt.
Dann wäre die Frage ob das noch einen Nutzen gegen Ausrisse hat.

Ich kann mir nicht vorstellen dass diese Hobel nicht zum Schruppen sind.

Grüße, Jakob

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