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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Bezahnungslänge an Handsägen

Hallo Pedder,

Na ja, für das Stanzen der Zähne ist es nicht so gravierend. Trotzden, in einer Massenproduktion (und Fuchsschwänze waren das ja mal) kommt da schon was zusammen. Aber die Einsicht, dass Bearbeitungsvorgänge die keinerlei Nutzwert haben zu unterlassen sind, hat sich ja noch nicht einmal heute bei allen Konstrukteuren rumgesprochen.

Zu der urigen Säge in dem Link: Die ist (als Fuchsschwanzersatz) nicht gut. Nicht wegen der Verzierung, sondern weil sie das spezielle Handling des Fuchsschwanzes nicht hat. Ein F. hat ein unverstärktes, trapezförmiges Blatt, das auf seiner ganzen Breite mit dem Griff verbunden ist. Das Blatt biegt darum auf ganzer Länge gleichmäßig, ohne Knick. Das Biegeverhalten ist m.E. wichtig, weil der F. durch Biegen des Blattes gesteuert werden kann, eine Rückensäge oder eine gespannte Säge können das nicht.
Die Säge auf dem Bild wird sich ganz anders verhalten, nämlich irgendwie abknicken wo das Blatt mit dem runden Zapfen verbunden ist. (Wie ist das überhaupt verbunden? Vielleicht hart gelötet?). Ich würde auch befürchten, da bricht irgendwann was.
Also: Keine gute Lösung.

Grüße, Friedrich

der

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