Handbehauene Raspeln von Liogier

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Floats á la Whelan
Antwort auf: Re: Floats á la Whelan ()

Hallo Pedder,

weil ich selbst auch schon Werkzeuge für den kurzzeitigen Gebrauch oder für eine Anwendung aus Baustahl selbst gemacht habe, meine Meinung dazu: Das ist zu viel Aufwand für zu wenig Ertrag.

In meinem Fall war das z.B. eine ganz kleine Bohrkrone zum extrahieren abgebrochener Nägel. Hätte ich statt dem herumliegenden Baustahl ein halbwegs brauchbares Material verwendet (C45, Silberstahl, irgendetwas einfach härtbares eben) und die Schneide dann entsprechend behandelt (Lötlampe und Blechdose mit Wasser oder Öl reicht), wäre das Werkzeug sicher noch brauchbar.
In deinem Fall soll das ja sowieso kein Wegwerfwerkzeg werden, sondern etwas längerfristig brauchbares. Da würde es sich meines Erachtens vielleicht schon lohnen, ein brauchbares Material zu verwenden. Vielleicht kann Dir ja ein befreundeter Metallbearbeiter (Gerd Fritsche?) die Zähne sogar ins Material fräsen und das Werkzeug härten. Bei der Qualität, die Deine bzw. Eure Sägen haben, denke ich, dass Du mit halbseidenen Werkzeugen nicht all zu glücklich sein wirst.

Viel Erfolg beim Werkzeugbau
Max

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