Veritas Stemmeisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Fugen im Blockhaus abdichten

Hallo zusammen!

Hat hier jemand Erfahrung mit Blockhäusern?

Ich bin auf der Suche nach einer Lösung für folgendes Problem:
Es geht um ein kleines Häuschen in dem ich leben werde, bis das richtige Haus fertig ist. Die Wände sind aus 18cm Rundholz gebaut. Nach dem Trocknen der einzelnen Lagen haben sich zwischen ihnen hier und da Fugen gebildet. Die grössten sind 1,5 cm. Die Glaswolle die der Erbauer zwischen die Lagen gelegt hatte ist völlig unzureichend. Heize ich mit meinem Holzofen schön warm ein, so entweicht die Wärme nach einigen Stunden. Decke und Fussboden sind vernünftig gedämmt, der Schwachpunkt liegt in den Wänden.
Nun habe ich diese Fugen so gut es ging mit Hanfwolle zugestopft. Es ist schon um einiges besser, doch noch lange nicht zufriedenstellend.

Klar könnte ich auf Chemische Geschichten wie PU-Schaum oder Schaum-Kork zurück zu greifen. Viel spannender: Die Suche nach einer giftfreien, umweltverträglichen und innovativen Möglichkeit.

Auf alten Fotos, von Blockhäusern (z.B. das Geburtshaus von Abraham Lincoln) ist oft zu sehen, dass die Häuser "gestreift" sind: Dunkle Balken und helle Fugen.
Was haben die verwendet? Lehm ?
Lehm dürfte sehr hart und wenig elastisch sein. Ich mache mir da etwas Sorgen: Auch wenn das Haus nun getrocknet ist und sich inzwischen gesetzt hat, so wird das Holz weiterhin, wenn auch in geringerem Masse arbeiten. Also brauch ich etwas elastisches.
Leinölkitt ist mir in den Sinn gekommen. Das hält die Spannung zwischen Glas und Holz über Jahre hin aus. Aber für mein Anliegen?

Hmmm.... falls jemand Erfahrung damit hat, ich würde mich über die ein oder andere Idee sehr freuen.

Liebe Grüsse, und bleibt gesund!

Fabien

[ Antworten ]

Beiträge zu diesem Thema

- -