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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Meine Schrotsäge ist doch ein bißchen anders...

Hallo Jan,

Ich habe mir meine WllheimPutsch nochmal angeschaut. Die hat eine ähnliche Bezahnung wie deine, allerdings kommen bei mir 4 Zacken zwischen zwei großen Lücken und nicht 3 wie bei dir.
Dadurch habe ich im Prinzip in jeder Vierergruppe einen Zahn der links schneidet, einen Zahn der rechts schneidet und zwei halbe Zähne die wohl als Räumzähne dienen. Die sind auch von einer Seite schräg angefeilt sind (nicht aber in der großen Lücke).
Was ich bei meinen nicht recht erkennen konnte, war ob die halben Zähne auch geschränkt sind. Die Schränkung ist bei meiner eher gering und das eher trockene Holz das ich damit bisher gesägt habe (das eine ist jetzt mein Hauklotz) konnte ich damit sägen ohne daß es geklemmt hätte.

Wenn ich bei meiner die große Dreikantfeile an die kleineren Lücken halte und die dann etwas schräg stelle bis es passt, dann stimmt das so weit ich das sehen kann mit den angefeilten Schrägen überein.
Der Winkel ist aber wesentlich geringer zur Senkrechten auf dem Blatt als ich das in meiner Skizze dargestellt habe, die ich aus dem Gedächtnis gemacht habe.

Auf deinem Bild konnte ich nicht erkennen daß die Zähne angefeilt wurden, das sieht für mich alles gerade aus. Allerdings sind bei dir die dreieckigen Lücken tatsächlich gleichseitig, das konnte ich auf deinem Bild ausmessen. Da könnte also schon jemand mit der Dreikantfeile senkrecht zum Blatt etwas abgetragen haben. Ich habe außerdem irgendwo aufgeschnappt daß diese Zahnung auch ohne "Fleam" verwendet wurde, was bei den halben Zähnen als Räumzähne irgenwie einleuchtet. Weniger sinnvoll erscheint mir das bei den mittleren Zähnen der Dreiergruppe, es sei denn (da spekuliere ich einfach mal drauflos) man würde die absichtlich nicht "aggressiv" haben wollen, damit der vorhergehende halbe Zahn nicht zu tief in das Holz eindringt, weil dann die Säge einhakt und zu schwer geht. Das wäre dann eine Art Spandickenbegrenzung (gibt es das nicht bei Motorsägen?)
Allerdings erkennt man Querschnittsägen normalerweise daran, daß sie einen Fleam haben, also die Zähne abwechselnd schräg angefeilt wurden, wodurch sich Spitzen bilden die die Holzfasern links und rechts durchtrennen. Die Frage ist aber ob das nicht mehr der Schnittqualität dient als der Geschwindigkeit und vielleicht für Schrotsägen nicht so wichtig ist?

Gruß Horst

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