Juuma Einhand-Multizwinge - schnelles einhändiges Spannen von 0 bis 170 mm

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Re: Spannsäge
Antwort auf: Re: Spannsäge ()

Hallo Christof !

Mit den Schweifsägen habe ich bis jetzt nur die Balkenauschweifungen für Terasse und Schuppen gemacht. Da ist für mich auch am wichtigsten, daß die Schnitte möglichst in der 90° Ebene verlaufen. Ich habe mich immer gewundert, wie die Zimmerleute mit den langen Sparren die Ausschweifungen hinkriegen. Die haben eine mobile Bandsäge. Für dicke Querscnitte ist das nicht so einfach mit der Hand. Die Stichsägen haben nicht die Schnitttiefen und würden total verlaufen. In dem Fine-Woodworking habe ich einen Bauplan für eine Gestellsäge mit gebrauchten Bandsägeblättern gesehen, wollte ich mal realisieren.
Für die Zapfen ist das japan. Längssägeblatt sehr gut geeignet, falls Du das noch nicht hast. Verlauffreie Schnitte sind damit sehr gut an großen Querschnitten möglich. Damit habe ich schon einige Zapfen für Balkenverbindungen gemacht.
Bei der 40 cm Säge fand ich die Griffseiten zu dünn ( beim umfassen ), da das großere Blatt schwerer ist und der Hebel bei der kleineren Säge kleiner, hatte ich eher einen unhandlichen Eindruck, aber damit habe ich nur eine paar mal gesägt. Da nehme ich lieber die Bakuma oder die Dozuki.
Aber alleine die Optik der Säge ist schon was besonderes.
Dann bräuchte man drei Gestellsägen ( wenigstens zwei ): eine mit Querblatt, eine mit Längsblatt und eine mit Schweifblatt, wenn man nicht laufend Blätter wechseln will.
!!! Bitte passt auf die schönen Tackerklammern auf, damit kann man sich schnell ein paar Zähne ruiniern !!!.

Viele Grüße, Thomas !

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