Juuma Ganzstahlzwingen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Neubau der Werkbank, Dicke der Platte

Hallo Sebastian,

zur Bankfindung kann ich dir das Buch von Christoph Schwarz empfehlen.

Meine Empfehlung:
Durchgehend gleichstark Platte mit 8 cm breiten Schlitz in der Mitte und Beine und Schwingen, die mit der Vorderkante abschließen.
So findet eine Zwinge immer ihren Halt.
Der Schlitz ist auch zum Sägen, egal ob HKS oder Fuchsschwanz, sehr hilfreich. Und er stört nur, wenn man mal ein Stuhl oder Hocker auf der steht.
Du brauchst aber eine Auffangplatte unterhalb der eigentlichen Arbeitsplatte, falls mal ein Beitel o.ä. in den Schlitz rein fällt, wenn der herausnehmbare Boden nicht drin ist. Die Auffangplatte liegt bei meiner HB lose auf den oberen Schwingen.
Die schmalen Schlitze von Mr. Checkende machen für mich keinen Sinn. Für eine Zwinge viel zu schmal. Kann einem nur was durchfallen...

Meine Platten sind 10 cm stark. Weniger würde ich nicht nehmen, mehr kann nicht schaden.
Jede wiegt wenn ich mich recht entsinne 43 kg. Sie liegen nur auf, horizontal gehalten von 2 Dornen, aber mehr ist auch nicht notwendig.

Schräge Beine sind nicht notwendig.
Es wird beim Hobeln nichts wackeln.
Wenn doch, dann sind deine Verbindungen lose.
Und bei schweren Stemmarbeiten ist es schön, direkt über dem senkrechten Bein zu arbeiten.

Ich hatte den Bau meiner HB hier beschrieben
http://www.woodworking.de/cgi-bin/forum/webbbs_config.pl/md/read/id/72091/sbj/meine-hobelbank-ist-fertig/
Bzgl. der Zangen gibt es bessere Lösungen, aber Gestell und Platte würde ich genau so wieder bauen, wobei die Schwingen dann aber genauso breit werden würde wie die Beine.

Viele Grüße

Markus

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