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Re: Westliche Handsägen - Der Zwischenstand

Hallo,

ich habe ein paar dieser deutschen Fuchsschwänze, die Friedrich schildert, vom Flohmarkt, und auch noch eine als "new-old stock" gekaufte Sandvik, die im Eisenwarenladen noch in DM ausgezeichnet war :-). Die sind schon deutlich kleiner als die typischen Disstons, um die 30-45 cm. Ich mag diese kleineren Sägen auch sehr gerne, man muss da nicht so aufpassen mit der Länge und sägen tun die auch. (Mit aufpassen meine ich: das Werkstück so halten, dass man Platz zum Sägen hat und nicht die Säge in den Betonboden oder sonst irgendwo reinrammt.) Die ganz Kleinen sind praktisch für diese Arbeiten der Art Mal-gerade-eine-Latte-abschneiden.

Der einzige namhafte von den deutschen ist von einer Firma Brand aus Remscheid-Hasten, die laut Wolfgang Jordans Museum mindestens 200 Jahre lang Werkzeuge gebaut hat. Schade, dass man über deren Historie nicht so leicht etwas rauskriegt wie über die Disstons.

Viele Grüße
Christoph

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