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Re: Erfahrungsbericht 5 Tage Sägenschärf- und Bauk

Hallo Sebastian,

ich habe mich beim Lesen Deines Postst (und der folgenden Diskussion) mehrfach am Kopf gekratzt, es ist mir nicht alles klar geworden.

Wurde denn die gleichmäßige Höhe der Zahnspitzen tatsächlich nur durch Blick von der Seite auf die Zähne und mit Lineal geprüft)? Kein Abrichten der Zahnspitzen mit der Feile und anschliessendes Spitzfeilen der Kopfflächen?

Welche Winkel (Neigung /rake und Schrägung/fleam) hat denn die empfohlene Hybridbezahnung? Muss ja keine exakte Gradzahl sein, aber dei Größenodnung wär schon interessant.

Habt Ihr die Sägen von einer Seite gefeilt oder erst jede zweite Zahnlücke und dann das Blatt umgedreht?

Zum Schränken mit dem Hammer: Wichtig ist, dass das ein geführter Stempel ist. Dann ist das Ergebnis wohl ähnlich wie bei einer Schränkzange, und dem Blatt ist es egal. Ich habe mal das freihändige Schränken (tatsächlich mit einem freihändig geschwungenen Hammer auf den Zahn, mit einem speziellen Amboss) versucht und bin daran gescheitert, das würde ich auch nicht empfehlen. Dass es keine neuen Schränkzangen der gängigsten Bauart mehr gibt, worauf Pedder hinwies (wusste ich noch nicht) ist ein bißchen erschreckend aber nicht wirklich schlimm, die alten z.B. von Eclipse sind sowieso besser und davon gibt es noch sehr viele.

Du beschreibst sehr ausführlich das Einüben des Bewegungsablaufes beim Feilen. Das ist für jemanden der ständig schärft sicher sinnvoll und hilfreich. Ein Gelegenheitsschärfer (ich habe gestern zum ersten mal seit 2 Monaten wieder gefeilt) nutzt das, fürchte ich, nicht so viel. Man fängt
jedesmal wieder neu an (wie bei den Schwalbenschwänzen und der Steuererklärung). Jedenfalls geht es mir so.

Auf jeden Fall freue ich mich aber, dass neues Know- How in die hiesige Szene eingetragen wird. Bitte berichte gelegentlich , wie es mit Deinen Schärfaktivitäten weitergeht!

Grüße, Friedrich

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