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Re: Schrupphobeleisen mit Spanbrecher

Erstmal vielen Dank für die Antworten! Ich war für das Wochenende abwesend, daher erst jetzt meine Reaktion.

@ Andreas: vielen Dank für die Info's. Ich hatte gehofft, dass es möglicherweise eine Anwendung für diesen Hobel gegeben hatte, den ich übersehen habe. Ansonsten, finde ich Deine Erklärung die überzeugendste, dass vermutlich hier ein Eisen aus einem Kehlhobel in den Körper eines Schrupphobel eingesetzt wurde. Der gute Zustand des Körpers deutet ja auch auf eine sehr geringe Nutzung, das heißt wenn es eine vorgesehene Funktion gegeben hatte, dann sicher keine besonders viel verwendete.

Die Diskussion hier hat mich an der Idee zweifeln lassen den Hobel, so wie er ist für die Herstellung sauberer gekehlter Oberflächen zu verwenden. Die Kombination einer flachen Hobelsohle mit einem so stark verundeten Eisen erzwingt ja geradezu eine entsprechend große Spanstärke. Das Beste scheint mir zu sein das Eisen in einem richtigem Kehlhobel einzusetzen, gegebenfalls, falls ich mich traue, einen Hobel mit diesem Eisen zu bauen. Es scheint ja durchaus Vorteile, wie Andreas geschrieben hat, von solchen Eisen mit Spanbrechereinstellung zu geben, so dass es nett wäre es "korrekt" einsetzen zu können. Schruppen werde ich weiterhin mit einem Ulmia Schrupphobel mit Einfacheisen ...
Danke auch für den Exkurs in die Küferei! Auch wenn vielleicht nicht ganz relevant für meine Frage ist es trotzdem spannend etwas über solche selten gewordenen Techniken zu erfahren!

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