Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Ihr wolltet den Test - hier ist er - D2 vs PM-

Hallo Mondo 88,
Ich wollte für meinen Hobeleisen-Standzeitversuch ebenfalls Buchhirnholz verwenden um eine bessere Vergleichbarkeit zu erhalten. Dabei habe ich in Vorversuchen folgendes festgestellt.
Bei luftgetrocknetem (feuchtem) Buchholz (15%) lassen im sich deutlich einfacher und anhaltender durchgehende Hirnholzspäne erzeugen als bei trockenem Holz (9%).
Bei trockenem Buchenholz erhält man von Anfang an brüchigere Hobelspäne. Deshalb erscheint mir hier ein durchgehender Span als ungeeignetes Abbfruchkriterium
Man bemerkt bei trockenem Holz relativ schnell, dass die Kantenverrundung des Eisens einsetzt und ein zunehmend größerer Anpressdruch erforderlich ist, um eine durchgehende (Span) Schicht abzutragen.
Man kann den durchgehenden Schichtabtrag, bei zunehmend größerem Anpressdruch, sehr lange fortsetzen.
Ideal wäre es, wenn man den Hobel fremdbelasten könnte um dann den Zeitpunkt zu ermitteln ab wann die Abweiskräfte des Hobeleisens zu groß werden.
Ich versuche es jetzt mal mit einem anderen Holz, bei dem sich auch im trockenen Zustand schöne durchgehnde Späne herstellen lassen.
Gruß Georg

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