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Re: Welcher Einhandhobel ist der beste zum Einstie

hallo Sascha,

auch wenns Geld glücklicherweise keine Rolle spielt, sollte man wenigstens wissen, was man will, das hilft bei der Fragestellung.

Ich versuche trotzdem zu antworten:

zu 1. die Antwort ist hier relativ einfach. Wenn schon Einhandhobel, dann Flachwinkler.

zu 2. da gehen die Meinungen auseinander. Mir gefällt das modifizierte Norris-System, weil es sehr geringes Spiel bei der Längsverstellung aufweist und eine Querverstellung zulässt. Und wenn wir schon dabei sind, ein verstellbares Maul muss sein. Beachte, dass manche teuren Einhandhandhobel keine Querverstellung zulassen oder ein festes Maul haben.

zu 3. eierlegende Wollmilchsäue gibt es in der Realität keine. Wenn Du einen Simshobel brauchst, dann kauf dir einen.

zu 4. wenn einer ein gebrauchtes Werkzeug verkauft, dann ist es garantiert das, mit dem er am wenigsten zufrieden ist. Warum soll es für dich gut genug sein?

zu 5. auch da gehen die Meinungen auseinander. Zumal die Wahl eines bestimmten Stahls gleich wieder die Frage nach den geeigneten Schleifsteinen aufwirft. Und entscheidend vom beabsichtigten Anwendungszweck abhängt. Wenn an deinem Rohstoff auch mal beschichtete Kanten oder Oberflächen dran sind, ruinierst du in 0,nichts deine teuren Kohlenstoffstahleisen. Dann hilft nur HSS oder gleich Rali.

zu 6. ich hatte hier die Frage nach einer Kaufempfehlung vermisst. Also: geh allem aus dem Weg, was rote oder grüne Farbreste aufweist. Für richtig feines Arbeiten habe ich den Veritas DX60 mit A2 Eisen. Für die 100erlei kleinen Arbeiten, die jeden Tag anfallen, habe ich einen Record 60 1/2. Da könnte auch zur Not ein Stanley 60 1/2 gehen.

viel Spass beim Einkaufen
reinhold

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