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Re: Indianergewinde
Antwort auf: Indianergewinde ()

Hallo

Indianergewinde, den Ausdruck kenne ich noch nicht.

Erinnere ich mich an die 16 Jahre als Dreher bei der Firma Gutbrod, da wäre eine solche Schraube zu fertigen eine Kleinigkeit und es war gängiger Alltag, damals war der Anteil von zöllischem Gewinde noch recht groß, als Dreher konnten wir mit bloßem Auge erkennen, wenn Zollgewinde vorlag, der Unterschied 60° gegen 55° Flankenwinkel war gut erkennbar und da heute noch fast bei jeder Drehbank das obligatorische Wechselrad mit 127 Zähnen vorhanden ist, besteht auch die Möglichkeit jede gewünschte Schraube zu drehen, mit Rändelung, aus Messing und allem Schnickschnack, schade, es bleibt so einiges auf der Strecke.

Übrigens, warum 127 Zähne, es ist die kleinste runde Zahl als Mehrfaches von 25.4 also ein Zoll.

Erinnern sollte aber trotzdem erlaubt sein.

Gruß Franz

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