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Re: Rahmen- oder Gestellsäge für das Aufsägen?

Hallo Tom,

Ich bin selbst relativ neu bei der Sache, aber habe mich vor nicht allzu langer Zeit mit dem Thema beschäftigt.

Zuerst: Es kommt sehr darauf an, was Du genau machen möchtest und ob Du zwingend per Hand auftrennen musst (weil es anstrengend ist und Zeit kostet, viele hier schreckt das nicht ab, aber man sollte es wissen).
Sollen die Bettchen möglichst breit verbleiben, da sie in der Folge abgesperrt werden, wie bspw. Als Füllung in einer Rahmen-Füllungskonstruktion bietet sich eine Rahmensäge an. Deren Nachteil ist, dass man sie erst mal selbst bauen muss (was natürlich auch Spaß macht).
Falls es ungesperrte Flächen werden sollen, musst Du Deine Bohle ja eh in der Breite des öfteren auftrennen, dann sind die Sägeschnitte zum Auftrennen in der Dicke nicht allzu lang, das kann prinzipiell fast jede Säge. Einen sauberen Schnitt erhälst Du mit einer feinbezahnten Säge, einen Schnellen Schnitt eher mit einer grob bezahnten.
Holz trocknet von außen nach innen, trennst Du die Bohle in der Mitte auf hast Du eine feuchtere und eine trockenere Seite. Das Holz arbeitet infolge und Du musst die Flächen gut abrichten. Von der 27mm Bohle geht ja schon am Anfang was weg, danach Sägeschnitt von paar Millimeter, anschließend Feuchtigkeitsausgleich und erneutes abrichten - da hab ich sehr starke Zweifel, ob da zwei 10mm Brettchen rauskommen.
Also schreib mal was Du genau vorhast.
Gutes Gelingen!

Grüße Johannes

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