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Re: Endgültige Version der Schärfanleitung ist onl

Hallo Markus,

ich bedanke mich für den freundliche Kommentar, über sowas freut man sich.

Die Frage, ob man daraus nicht ein Buch hätte machen sollen (den Umfang hat es ja inzwischen beinahe schon) habe ich mir natürlich auch gestellt.

Wenn man sich die Schärfbücher , die auf dem Markt sind, ansieht, stellt man fest: Die sind alle von Leuten, für die das sozusagen eine begleitende Werbemaßnahme zu ihrem Verkaufsprogramm ist. Ob Dick, Veritas, Lie Nielsen, Hock - immer ist da ein Schärfbuch, das zur Hebung des Bekanntheitsgrades für die eigenen Produkte und als Imagepflege dient. Ich bin nicht sicher, ob ein Buch über das Schärfen, das sich wirklich auf die Sache beschränkt (und auch so tragen muss) eine aussichtsreiche Idee wäre.

ich muss ja kein Geld verdienen damit, ich bin versorgt (habe diesen Hinweis auch nicht ohne Grund in der Schärfanleitung untergebracht). Warum soll ich mich mit einem Verlag auseinandersetzen oder einen Selbstverlag aufziehen? Ich habe die Hoffnung, so, wie es jetzt ist, mehr Leute zu erreichen als mit einem Buch (denn dann wäre der Weg über das Internet tot). Und darum geht es mir. Natürlich würde ein Buch länger überleben, da schaut dann in dreißig Jahren vielleicht noch mal jemand rein... Aber das wissen wir nicht. Und wer will, kann es sich auch jetzt ausdrucken, was aber wohl die Ausnahme ist.

Wenn irgendjemand meine Schärfanleitung als kleines Büchlein herausgeben will, meinetwegen gern, soll sich melden. Nur, das müsste dann nach meinem Verständnis eine erkennbar neue Version sein. Ich glaube, das lohnt sich nicht (jedenfalls nicht wirtschaftlich).

Nochmal vielen Dank und Grüße,

Friedrich

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