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Re: Gelaserte Sägen
Antwort auf: Gelaserte Sägen ()

Hallo zusammen,

da ich mich vor kurzem mit induktivem Randsschichthärten befasst habe, scheint ein entscheidender Faktor für die Veränderung der metallischen Gitterstruktur die eingebrachte Energiemenge zu sein.
Das ist auf den Laserzuschnitt zu übertragen auch wenn die Art der Erwärmung eine andere ist.
Beim Induktionshärten sind das je nach Anforderung tiefen zwischen 0,05 -2mm.
Übliche Härtetemperaturen 880 - 1000°C
Oftmals ist es gewünscht, dass das Werkstück aussen hart und innen zäh ist.
Wie auch immer ist zu übertragen, dass der Einfluß, also die metallurgische Veränderung nur eine minimale Eindringtiefe realisiert.

Gestützt wir das übrigens durch diese Verarbeitungshinwiese von Thyssen https://www.thyssenkrupp-steel.com/media/content_1/publikationen/grobblech_migration/secure/verarbeitung_2/thermisches_schneiden_1/empfehlungen_fuer_das_schneiden_von_secure-staehlen.pdf

Ein Blick auf das zweite Diagramm zeigt, dass nach 1 mm das Ende der erwärmten Zone erreicht ist.
Wenn man also beim lasern von Sägekonturen 1 mm Runterfeilen berücksichtigt, ist man wohl auf der sicheren Seite..

Viel Spaß beim Werkzeugbau.... aber das Holzwerken dabei nicht vergessen ;-)

Andr´é

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