Handbehauene Raspeln von Liogier

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Re: Gelaserte Sägen
Antwort auf: Gelaserte Sägen ()

Hallo Gerd,

ich habe das Ganze mit Markus angeleiert, weil wir Blätter für Klobsägen haben wollen. Wir sind davon ausgegangen, dass der Feilaufwand zu bewältigen ist (und eigentlich glaube ich das noch immer, aber das probiere ich nun aus und berichte davon). Und wir haben uns vorgestellt, eine Blattdicke von 1mm (wegen der Geradheit des Schnittes) und evtl. sogar unterschiedliche Zahnteilungen je nach Sägeaufgabe zu haben.

Vorteil des Feilens: Man kann die Zahnteilung frei wählen, ich habe an erst einmal 10mm gedacht, denn 7,5mm haben sich bei unserer Säge- Session eindeutig als zu klein erwiesen, jedenfalls für eine Schnittiefe von ungefähr 30cm. Weiterer Vorteil des Feilens: Der Wärmebehandlungszustand des Stahles wird in keiner Weise beeinträchtigt. Denn da hätte ich schon Befürchtungen, dass bei einer lasergeschnittenen Bezahnung die Feilbarkeit leidet oder durch Anlassen nach dem Lasern die Härte des Blattes. Zweifellos würde durch ein kaltes Trennen (Wasserstrahlschneiden) dieses Risiko völlig ausgeschaltet, und inzwischen hat man mir glaubhaft versichert, dass das zu überlegenswerten Preisen möglich ist. Nur, auch dafür braucht man natürlich mindestens eine Kleinserie (mit dann wieder einheitlicher Zahnteilung), und das abzuwickeln ist nichts für mich.

Aber, ganz deutlich: Ich kann zur Qualität Deiner lasergeschnittenen Blätter nichts sagen und zweifle die auch nicht an.

Grüße, Friedrich

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