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Re: Pedder, das Blatt ist nicht weich.

Hallo Pedder,

nein, so weit brauchen wir es nicht zu treiben, dass ich Dir jetzt das Blatt schicke.

Mein Eindruck beim Schärfen war: Es ist eher hart. Du kennst das: Wie sich das Feilen anfühlt und anhört, und die Gratbildung war auch sehr gering.

Aber zum Disston- Vergleich ist mir noch was eingefallen. Ich habe im Frühjahr einen Kirschstamm aufgesägt, mit meiner (sicher über 100 Jahre alten) Disston D8, längs, 5mm Zahnteilung. Die lässt sich perfekt schärfen- hart, aber nicht zu hart, und fast gratfrei. Die habe ich während dieses Kirsche- Sägens auch zweimal geschärft. Und wenn ich mal nachrechne, wieviel Sägefläche die zwischen dem Schärfen geschafft hat: Sicher deutlich unter 0,3 Quadratmeter. Und die Rahmensäge am Wochenende: knapp 0,3 Quadratmeter, in Buche.

Ich denke, wenn man selbst schärft (und merkt, wenn es schlechter wird) schärft man oft. Das ist bei mir so und war bei Markus so. Das als "nicht mehr scharf" abngesehene Blatt zeigte bei sehr genauem Hinsehen eine ganz, ganz feine Lichtkante an der Kopfschneide. Mancher wäre wohl zu Tränen dankbar, so ein Blatt zu haben, und es gibt Bären die sägen bis die Zähne halbrund sind und schaffen so natürlich mehr pro Schärfen. Vielleicht spielt das auch eine Rolle.

Grüße, Friedrich.

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