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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Ahorn im Zopfstapel trocknen *MIT BILD*

Hallo Michl,
ich habe im Frühjahr einen Bergahornstamm sägen lassen (35/50mm) und gestapelt. Ich habe mich vorher auch umfassend informiert und bin letztlich auf viele interessante aber auch widersprüchliche Informationen gestoßen.

Nachdem ich erst einen Scherenständer bauen wollte (die klassische Methode einen Zopfstapel zu realisieren), habe ich die Bohlen letztlich für einige Wochen kopfüber an die Nordseite (eher sonnengeschützt) des Schuppens geneigt (siehe Bild, das Zurrband ist eher lose)
Am Schuppen sind oben Stapelleisten angebracht, dass der Ahorn nicht die Wand berührt. Die Bohlen wurden ca. einmal wöchentlich vorsorglich gewendet, damit sie sich nicht unnötig durchbiegen und nach einiger Zeit ganz gewöhnlich gestapelt.
Dabei war keine der Bohlen besonders verzogen. Wichtig war mir erst nach dem horizontalen Stapeln die Enden zu versiegeln. Jetzt liegt der Stamm luftig aber überdacht im Freien.

Die grundsätzliche Frage, welche Behandlung Schnittholz bei welchem Feuchtegrad (hier deutlich über dem Fasersättigungspunkt) verträgt, kann ich nicht beantworten. Aus meiner geringen Erfahrung ist es erst einmal unkritisch, das Holz hat ja die nächsten Jahre Zeit sich wieder zu entspannen und schön gestapelt zu trocknen.

Beste Grüße und viel Erfolg,
Christian

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