Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Verschließen von Rissen, Löchern mit Schellack

Hallo und danke für die Rückmeldungen!

Bernd:
Ich habe auch Versuche mit dem Schmelzen der Flocken unternommen. Es ist dann eigentlich eine recht große Schmiererei und man muss lange arbeiten, bis man genug Material geschmolzen hat. Ein Bügeleisen halte ich auch nicht für besonders praktikabel, denn ich denke es ist besser, wenn man die Wärme sehr zielgerichtet auf kleiner Fläche einbringen kann.
Mit einer Heißluftpistole habe ich es auch versucht, aber der Luftstrom ist da zu stark und bläst das flüssige Material weg.

Eine (dickflüssige) Lösung in Alkohol habe ich noch nicht ausprobiert. Ich nehme aber an, dass diese recht lange zum Trocknen brauchen wird und man dann doch wieder sehr lange warten muss, bis es weiter gehen kann. Auch könnte es sein, dass die Masse beim Verdunsten des Alkohols etwas einfällt.

Elmar:
Das ist sehr interessant. Bisher kannte ich nur die Schellack-Stangen von Bao (Aber verwendet habe ich sie noch nicht.). Wie sind denn Deine Erfahrungen mit dem Schmelzgerät? In der Anleitung, die ich mir gerade mal durchgelesen habe, wird vor Überhitzung gewarnt. Das ist auch bei der Lötpistole eine Schwierigkeit, durch getaktetes Ein- und Ausschalten, die richtige Temperatur an der Spitze zu erreichen. Ich überlege schon, die Leistung der Lötpistole zu drosseln, um eine vernnünftige Temperatur zu erreichen. Auch werde ich mal meinen regelbaren Lötkolben ausprobieren. Vielleicht lässt der sich so weit herunter regeln. Der Schmelzbereich von Schellack soll so bei 60 bis 85°C liegen.
Mich würde auch interessieren, aus welchem Material Deine Stangen bestehen. Können die ausgebesserten Stellen lackiert oder geölt werden?

Markus:
Diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Man findet leider nicht wirklich was im Netzt dazu. Vielleicht müsste man die Hersteller mal direkt anschreiben.

Gruß
Martin

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