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Re: Säge in Messerrücken feilen

Hallo Horst,
danke für deine Antwort.


Ich habe nicht viel Erfahrung mit der Auslegung solcher Sägen. Ich weiß nur daß es Sägen für trockenes Holz gibt die in der Mitte nur wenige Zehntel Millimeter dünner sind. Bei nassem Holz wirst du aber vermutlich deutlich mehr brauchen. Idealerweise würde ich mir denken daß die Klinge vom Rücken her keilförmig auf Null auslaufen sollte. Mehr ginge nur durch Hohlschliff aber das wäre dann doch zu viel des Guten.

Ich ziehe diese Methode gegenüber dem Schränken vor. Und da auf der anderen Seite sowieso eine Schneide ist, lässt sich das auch sehr gut implementieren. Ich werde es versuchen.

aber ich würde mich nicht getrauen mit einem Winkelschleifer ein saubere Zahnform hinzubekommen.
Welchen Winkel meinst du übrigens genau mit 50°? Den Winkel zur Längsachse oder den Spitzenwinkel der Zähne von der Seite gesehen?

Das würde ich mich auch nicht trauen ;) Aber da der Winkelschleifer in einer Art Befestigung ist und das Messer im bestimmten Winkel fixiert werden kann, funktioniert es ganz gut. Hier das gute Stück:
https://www.google.de/search?q=winkelschleifer+halterung&num=100&client=firefox-b-ab&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjDqprKiZnXAhWKfFAKHYZjA_IQ_AUICygC&biw=1280&bih=559

Welchen Winkel meinst du übrigens genau mit 50°? Den Winkel zur Längsachse oder den Spitzenwinkel der Zähne von der Seite gesehen?

Den Winkel wenn man von der Seite zwischen die Zähne guckt. Da wo ihr mit 60° herangeht. Ich stelle einfach den Winkelschleifer auf 25° und schleife seitlich.

Grob lassen sich die Zähne so "erstellen". Damit dann auch alles glatt ist, ist das Schleifbandmaschine da. Ich habe es etwas modifiziert und kann praktisch mit dem Band zwischen die Zahnräume rein. Das einzige Problem ist nur, dass wenn die Zähne zu nah beieinander sind, du automatisch auch diese mitschleifst wenn du nicht aufpasst. Bei 8mm Abstand war das echt kein Thema, aber bei 5mm ist es schon hart an der Grenze.

Stoßbezahnung ist für europäische Sägen der Standard, daher würde ich darauf nicht viel geben. Möglicherweise hat man da gar nicht viel nachgedacht. Beim Militär denkt man da meist recht praktisch, besser eine schlechte Säge als gar nix in der Hand...

Ich fürchte, du hast da recht. Ich habe mir die Bezahnung auf vielen Bajonetts angeschaut und es gibt auch ein Outdoor Messer heute, welches genau die gleiche besitzt. Im Video bei einem Test sieht man, dass diese Bezahnung fast nichts taugt.

PS: Ich persönlich würde mir eher ein zweischneidiges Messer bauen (eine Seite für gröbere Arbeiten und eine Seite für feinere Sachen) und die Klappsäge einfach einstecken.

Hab die Säge schon angefangen zu schleifen ;)

Beste Grüße und schlaf gut!
Konstantin

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