Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Maße eines Englischen Putzhobels

Grenadil ist zwar ein tolles Holz, aber leider (oder glücklicherweise?) inzwischen geschützt. Ok, ich hab auch noch ein paar Reste Katalox... aber die wollte ich nicht gerade für den ersten Hobel verwenden.

Mir geht es schon um die Frage, ob Nußbaum, Apfel, oder Birne oder auch grobporiges Holz wie Machiche oder Eiche eine gute Hobelsohle abgeben. Oder Meranti aus einem alten Fensterrahmen. Also um geschickte Resteverwertung.

Was den Geigenhobel angeht: mir geht es bewusst erst mal ums "grobe" Werkzeug, darum, beim Ausarbeiten einer Gitarrendecke (Archtop!) auch mal in den Taillen hobeln zu können oder in der Innenwölbung. Kleine Hobel besorge ich, sobald es konkret ansteht. Genau wie gerade konkreter Bedarf nach "mittelgroßem" Werkzeug besteht, also Klingenbreiten von so um die 25-30 mm. Und weil ich die 25 mm durch gekauftes Werkzeug abdecken kann, beim Selbstbau um die etwas größeren.

Den Kunz No 5 habe ich mal genauer angesehen. Da sind die Schrauben der Hobelmaulverstellung ganz ordinäre M4x12 oder so Zylinderkopfschrauben und wohl kaum ab Werk verbaut. Wenn ich die durch Linsenkopfschrauben mit Kreuzschlitz oder Innensechskant ersetze und vielleicht auch den Kopf etwas nacharbeite, sollte ich genügend Platz gewinnen, um die Situation zumindest schon mal deutlich zu verbessern.

Und was das Schärfen angeht: so richtig stumpf ist sind meine Eisen ja keineswegs, sondern wohl "ganz ordentlich". Ich muss das Schärfen halt einfach üben...

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