Veritas Stemmeisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: nochmal die Spindel...

Hallo,

ich versuche gerade, aus der Diskussion zu lernen.

gerade habe ich mal nachgeschaut - ich besitze einen ganz billigen kleinen Schraubstock zum Anklemmen an den Küchentisch. Gewinde M12, verchromt oder vernickelt. Funktioniert klaglos - das, was man mit dem kleinen Ding halten kann, hält auch das metrische Gewinde. Da passt also die Kombination (und wenn man die Grenzen des Teils beachtet, ist es auch sehr nützlich...)

Will sagen: es hängt ganz von der Anwendung ab. Grundsätzlich müsste sich doch bei einer Doppelspindel die Last auf beide Stangen verteilen. Also käme man da "viel länger" mit M-Gewinden in den Spindeln aus als bei einer Spannvorrichtung, die nur eine einzige Spindel besitzt. Darüber hinaus sollte man die geringere Dauerbelastbarkeit doch durch einen größeren Durchmesser der Spindel zumindest in Teilen kompensieren können?

Mein derzeitiger Eindruck ist, dass man bei einer nicht allzu großen Moxon-artigen Zange durchaus mit metrischen Spindeln auskommen kann, aber irgendwann wird dann offenbar eine Grenze erreicht. Wo liegt die?

Was mich zurück zum Eingangsthema bringt: die Zange ist ja bereits recht groß und schwer, und sie ist insgesamt so aufwendig, dass der Mehrpreis für die Trapezspindeln und die vergleichsweise sehr teuren Muttern dazu nicht mehr allzu sehr ins Gewicht fällt. Da finde ich diese Wahl ganz natürlich; ich würde es auch nicht anders machen.

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