Zinkensäge von Gramercy Tools

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Re: Hobelbankaufsatzlade
Antwort auf: Re: Hobelbankaufsatzlade ()

Hallo Friedrich,

ich habe vor kurzem die vierte Variante einer solchen Aufsatzzange gebaut. Alle vier Varianten sind bei mir im Einsatz. Die erste Variante ist das hier:
https://holzwerkerblog.de/werkstatt-2/arbeitsplatz/vorderzange-fur-den-festool-mft3/

Damals gab es die tollen Sachen von BC noch nicht. Sie erfüllt ihren Zweck immer noch, ist aber eigentlich nur eine Notlösung. Dann habe ich ja eine Moxon gebaut, für die ich die teuren BC Räder und Spindeln verwendet habe:
https://holzwerkerblog.de/2014/12/12/zweites-video-zur-aufsatzzange/

Variante drei ist dann eine "Sparversion für Maschinenschreiner" :-)
https://holzwerkerblog.de/2016/09/27/bauanleitung-aufsatzzange-nicht-ganz-nach-moxon/

Die letzte Version ist eine Joinery-Bench (einen deutschen Ausdruck konnte ich bis jetzt nicht finden) mit zwei zweckentfremdeten Spindeln für skandinavische Vorderzangen. Das wird es erst im Herbst zu sehen geben.

Mein Fazit nach diesen vier Varianten:

Die erste Variante mit den BEssey Spanners würde ich nicht mehr bauen. Die Variante mit den T-Nut Schienen und Zwingen ist eher was für die Maschinisten, die sowas seltener brauchen, funktioniert aber gut.

Die BC-Spindeln, die ich verbaut habe, laufen nur so toll wie in den Videos, wenn man sie ordentlich fettet. Das will man aber nicht wirklich beim Arbeiten mit Holz haben. Außerdem sind sie teuer. Inzwischen gibt es ja auch einen günstigeren Satz von York, den hatte ich aber noch nicht in den Fingern. Die Lösung mit den beiden skandinavischen Spindeln (Nutzt Pedder glaube ich auch) funktioniert bestens und ist nicht so teuer. Die vorstehenden Spindeln oder Räder stören nicht wirklich, da man ja zwischen den Spindeln arbeitet. Vor allem bei den BC-Rädern und den skandinavischen Spindeln steht ja nicht so viel vor. Das musst du dir also keine Gedanken machen, das geht.

Gruß

Heiko

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