Handbehauene Raspeln von Liogier

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Re: Schruppstein
Antwort auf: Schruppstein ()

Hallo Matthias,

willkommen im Forum!

Ich kenne das Problem und habe mittlerweile um die 10 Hobel restauriert. Wenn mal damit anfängt…
Vorneweg, mittlerweile bin ich der Meinung dass für viel Materialabtrag eine Maschine die bessere Wahl ist. Dazu gehört das Herrichten von vermurksten Schneiden und das Ändern des Phasenwinkels.
Trockenschleifmaschinen laufen schneller und nehmen auch schneller Material aber, man muss aber vorsichtig mit der Temperatur sein und ständig kühlen.
Ich benutze seit knapp einem Jahr einen kleinen Bandschleifer für ~80€. Nach ein paar Modifikationen lässt sich damit sehr gut arbeiten.
Aus meiner Erfahrung gibt es keinen Stein der einem diese Aufgabe von Hand merklich erleichtert.

Aber jetzt zu deinen Fragen:

1. Ich habe die 140er Atoma Diamantplatte und nutze diese zum Abrichten meiner groben Schleifsteine. Grobschliff von Eisen habe ich damit versucht, bin aber nicht glücklich geworden.
2. Der King 240 trägt sehr gut ab, aber erzeugt viel Schlamm und wird schnell hohl. Bei härteren Stählen wie D2 und PMV11 finde ich Ihn nicht so gut.
Ich habe noch den Schapton 220. Das ist mein bisheriger Favorit bei den Schruppsteinen. Trägt noch gut ab und bleibt lange plan.
Der 120er von Shapton gibt mir keine gute Rückmeldung beim Schleifen und nutzt sich schnell ab.

Gruß
Alexander

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