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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Zähne brechen beim Schränken

Hallo Johannes,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Ich vermute auch, dass du beim Schränken zuviel des Guten wolltest. Zu den TPI-Angaben wurde schon alles gesagt.
Meine Vermutung zum Zahnbruch geht auch in die Richtung, dass der Sägeblattstahl ggf. durch Alter und Rost nicht mehr
seine ursprünglich Flexibilität besitzt und wenn du dann wie Pedder anmerkte, die Schränkrichtung geändert hast, dann
kann es passieren, dass Zähne brechen.

Meine Empfehlung - schränke so wenig wie möglich und soviel wie nötig.
Ziele des Schränkens sind, dass das Blatt nicht im Sägespalt einklemmt und du die Säge etwas nachsteuern kannst.

Je gleichmäßiger die Schränkung (pro Seite), desto gerader läuft der Schnitt.
Je kleiner der Sägespalt, desto weniger Kraft musst du beim Sägen einsetzen.

Eine große Schränkung brauchst du, wenn du in Holz mit relativ hoher Feuchte sägst. Aber um einem Klemmen entgegenzuwirken,
setze Keile ein. Da kommt man bei langen Längstschnitten meist sowieso nicht drum herum.

Und mit jedem Schärfen werden die Zähne besser. Übung macht den Meister - also frisch ans Werk!

LG Micha

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