Terrassendielenbohrer

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Re: alter Reformhobel - mehr Bilder

Hallo Georg,

So schlecht sieht der nicht mal aus - da sollte sich der Aufwand doch lohnen.

Nachdem da ein Stückchen von der Klappe fehlt (das war mir vorher nicht bewusst), sollte das natürlich ergänzt werden. Eine neue Klappe fände ich optisch nicht so schön bzw. so gut passend.
Mein Vorschlag wäre, aus einem Guss-Schrotteil (z.B. alter Lagerbock, Hantelscheibe, (Keil)Riemenscheibe, usw.) ein halbwegs passendes Stück mit satt Übermaß herauszuarbeiten, das anzulöten und dann per Feile (oder maschinell, staubt aber ziemlich) an das erhaltene Stück anzupassen. Sicher ist das eine aufwändige Prozedur, aber es geht dabei ja nicht um wirtschaftliche Aspekte.

Das Hörnchen würde ich versuchen herauszunehmen (z.B. mit gezieltem Klopfen auf den Hobelkörper) und neu einzusetzen, ggf. Material aufleimen und dann neu anpassen. Falls das Herausnehmen nicht klappen sollte, dann würde auch ich zur Injektion raten. Mir wäre Haut/Knochenleim an der Stelle eigentlich sympathischer, aber beim Vorwärmen des Hobels hätte ich Bedenken, die Verleimung der Sohle zu beschädigen.

Ansonsten: klar, Sohle planen, Schlagknopf und die ausgenudelte Stelle ersetzen und sonstige Kleinigkeiten. Aber das wird!

Viele Grüße
Max

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