Juuma Einhand-Simshobel

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Ich bedanke mich

für die freundlichen Kommentare und hilfreichen Hinweise. Im Einzelnen:

@ Reinhold: Du hast sicher inzwischen gesehen, dass Deine Hinweise (aus dem Schärfprojekt) angekommen sind. Sehr hilfreich, so klar hab ich das sonst nirgends gefunden!

@ Rolf: Danke für die guten Wünsche, ich bin optimistisch!

@ Klaus: Eine fußbetriebene Bank mit kontinuierlicher Drehung braucht ein großes Schwungrad und eine gelagerte Spindel. Vor allem letzteres ist nicht zu basteln, das kriege ich nicht in ordentlichere Qualität hin ohne fremde Unterstützung zu bemühen.

@ Christof M.: Der Rhytmus scheint nicht so schwierig, ich hab mich schon gut eingewöhnt. Schwieriger ist, dass eine Kontur immer aus einzelnen Stückchen zusammengesetzt werden muss. Aber ich denke, auch das ist Übungssache.

@Uwe M.: Jau! Guck sie Dir gern an. Spielen darfst Du auch damit.

@ Dirk: Ja, wir jungen Holzwerker sind immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ;-) Die Werkzeugauflage war als Provisorium gedacht, eine zusätztliche einstellbare habe ich im Kopf. Aber inzwischen scheint mir, dass ich mit der vorhandenen vielleicht weiter komme als verher gedacht, wenn ich drechsle wie Reinhold es beschreibt, also mit Auflage des Werkzeuges auf dem Werkstück. Der Marokkaner hat ja auch eine ziemlich weit vom Werkstück entfernte Auflage. Wir werden sehen. Drechseleisen habe ich bisher nur wenige, erstmal einen ganz einfachen Satz aus DDR- Zeiten. Ich habe mir jetzt eine Formröhre und ein Abstecheisen bestellt. Mühsam nährt sich... Ja, Du warst leider lange nicht hier. Wäre schön wenn Du Dich mal meldest.

@ Pedder: Ja, am Pedal optimiere ich (heute neue bessere Version ausprobiert). Und mit dem Antrieb bin ich auch sehr zufrieden. Nein, die Säulenbohrmaschine bleibt. Genau bohren zu können hilft sehr, gerade wenn man sowas baut wie diese Drechselbank.

@ Markus: Schalen kann man mit solchen Maschinen schon drehen (man setzt den Schalenrohling auf einen Zapfen, den die Schnur antreibt), aber ich habe eine Spitzenhöhe von nur etwa 70mm, das wären also recht kleine Schalen. Eine separate, gelagerte Aufnahme für das Seil wäre genau die Spindel, die ich eingespart habe, und mit entsprechendem Aufwand verbunden. Eigentlich nicht sinnvoll.
Ohne Gestell nur auf der Hobelbank ist denkbar, es wird nur schwierig, das Pedal ergonomisch befriedigend anzuordnen.

@Jan: Ein Kombination von Freilauf und Schwungscheibe ist denkbar. Nachteil: Man braucht wieder eine gelagerte Spindel, damit ist die bezaubernde Einfachheit der Funktion dahin. Ich drechsle und tüftle weiter!

@René: Zur Werkzeugauflage: Problem ist erkannt, s. meine Antwort an Dirk. Öl auf die Spitzen: Mach ich. Die obere Seilführung schwingt überhaupt nicht merklich, sie ist aber auch sehr steif. Das Pedal ist schon verbessert, jedenfalls gegenüber der gestern noch gezeigten Version. Und da bleibe ich dran, das muss optimal sein wenn ich die Bank wirklich benutzen will, Platz genug ist jedenfalls da.
Ich habe die Spitzen "hinter" dem Bett angeordnet, damit die Treibschnur Platz hat auch wenn sie halbwegs senkrecht nach unten läuft.. Sollte ich bei der Bearbeitung mit den Reitstöcken kollidieren, muss ich was ändern, möglich ist alles.... Das rechte Ende des Bettes ist mit einem Multiplex- Winkel (mit Schwalbenschwanzverbindung) auf die Bankplatte geschraubt, mit einer durchgehenden Gewindestange M12, ordentlich festgezogen bewegt sich da nichts.

@ David: So eine ganz einfache Konstruktion habe ich auch schon mal versucht. Größtes Problem: Wo bleibt das Pedal? (um meine Hobelbank ist wenig Platz). Du musst auf jeden Fall die Spitzen kegelig anschleifen, das geht freihändig auf der Auflage eines Doppelschleifers schon ganz gut. Ich wünsche Erfolg!

Grüße an alle
Friedrich

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