Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Aha, Dankeschön, neue Fragen

Für das Aufarbeiten stark verschmutzter Holzhobel (meist ist ja doch eine unansehnliche schwärzliche Schicht darauf) habe ich gute Erfahrungen mit feiner Stahlwolle gemacht, die ich aber nicht trocken sondern immer zusammen mit Balistol (gibt es u.a. auch bei Dieter Schmidt) verwende. Es versteht sich von selbst, das ich nur sehr leichten Druck ausübe. Die Idee mit den stumpfen Topfschwämmen wäre eine ungefährlichere Alternative für die ersten Male.
Bei der Reinigung von Metall greife ich in der Regel auf eine Empfehlung zurück, die mir man einmal für das Aufarbeiten von Sägen gab. Da begann die Reinigung zunächst mit einer mechanische Reinigung. Und zwar benutzte derjenige im ersten Schritt Rasierklingen (die traditionellen, schon etwas in Vergessenheit geratenen Einfachmesser zum Wegwerden nach Gebrauch)wie einen Schaber. Und in der Tat man kann damit schon erheblich Rost entfernen. Meistens nehme ich zu den Rasierklingen auch Teppichmesser- (Cutter-) Klingen hinzu. Man muß aber aufpassen, daß sich die Ecken der Klingen nicht in das MEtall graben und und unschöne Kratzer hinterlassen.

Zum Aufpolieren beutze ich dann oft Silidol für Ceranflächen (türkisgrüne Platikflasche) zusammen mit Küchentuch. Das ist nun aber etwas, daß nicht mit ein- oder zweimal drübergehen zu Ende ist. Sondern in der Regel dauert es schon länger und man kann einige Blätter der Küchenrolle investieren, die in der Regel dann tief schwarz sind. Für jemand der Erfahrung mit dem Polieren von Metallen zum Galvanisieren hat, ist das aber nicht verwunderlich, man muß schon einiges aus der Oberfläche herausholen, wenn man sie einigermaßen sauber haben möchte.

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