Handbehauene Raspeln von Liogier

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Antwort auf: Nuthobel aufarbeiten ()

Vielen Dank für eure Tips. Es wird wohl genügen, wenn ich mit Stahlwolle arbeite.
Trotzdem eine Anfrage. Das Thema "Elektrolyse zur Rostbeseitigung, habe ich schon x-mal erwähnt gefunden, mich aber nie damit beschäftigt. Weiß jemand einen Link, wo das Verfahren beshrieben wird ?

Übrigens weiß ich jetzt auch, warum der Hobel bei e-bay aufgetaucht ist: Der hintere Teil der stählernen Laufsohle war nicht mehr fest durch die Schrauben verankert. Wenn der Keil über das Hobelmesser Druck ausübte, verrutschte die hintere Laufsohle und machte den Hobel unbenutzbar. Nach den alten Quetschungen an den Halteschrauben zu urteilen, muß das Problem schon länger bestanden haben. Da lag er nun mutmaßlich in einem verstaubten Werkzeugschrank, der Nuthobel, hatte verstauchte Füße und keiner hat sich um ihn gekümmert. Traurig.

Ich habe die 4 mm Bohrlöcher der Schrauben im Holzkörper mit der Bohrwinde auf 6 mm aufgebohrt ein 6 mm Buchenrundholz eingesschlagen und verleimt. Dann habe ich die Stahlplatte wieder aufgelegt und mit einem großen Maschinenbohrer das Zentrum bestimmt, vorgebohrt und die alten Schrauben wieder eingesetzt. Jetzt sitzt die Platte wieder und der Hobel arbeitet einwandfrei. Hurra !

Viele Grüße, Christof.

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