Juuma Türenspanner - auch für Leimholzherstellung

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Ein simpler unwissenschaftlicher Erfahrungunsberic

Hallo Pedder,

klar, objektive Urteile sind wertvoll. Ich bezweifle aber, ob das in unserem Gebiet so einfach möglich ist. Allerdings glaube ich Derek Cohen. Der redet m.E. keinen Unsinn. Hier meine Erfahungen mit PMV11:

Ich habe schon seit einiger Zeit die Veritas Skew Blockplanes links und rechts und nutze die auch häufig. Im Instrumentenbau habe ich es mit ungnädigen Hölzern (Ebenholz, Buchsbaum, Palisander und Consorten -- ja auch Knochen) zu tun, die den Schneiden nicht gerade wohlgesonnen sind. Die damals standardmäßig gelieferten Eisen aus A2 haben sich immer wieder umgefaltet oder sind ausgebrochen. Ich arbeite mit einem Bevel von 25°. Nachdem ich auf PMV11 umgestiegen bin, sind die Probleme verschwunden. Die Schneiden halten. Beim Schärfen merke ich keinen Unterschied. Die A2 Eisen habe ich auf einen Winkel von 35° umgeschliffen und nehme sie nur zu besonderen Fällen (selten). Da funktionieren sie aber. Daher meine (persönliche und nicht allgemeingültige) Einschätzung:

Wer nicht mit kleinen Fasenwinkeln arbeiten muss, ist mit den bisherigen Eisen gut bedient. Wenn es aber um sehr flache Winkel geht, ist PMV11 eine gute Wahl. Neue Vertiashobel kaufe ich nur noch mit diesen Eisen.

Bitte versteht mich recht, ich will nicht über den besten Stahl reden, sondern über die Wahl, die wir haben. Bei Veritas Produkten gibt es halt nur diese Auswahl. Ein Beispiel:

Ich bekam mal von Gerd einen Record 043 mit einem Satz seiner Eisen. Mit dem Hobelchen habe ich schon etliche lfdm Nuten gehobelt. Bis heute musste ich noch kein Eisen nachschleifen. Ist das schlechter/besser als PMV11? Ich weiß das nicht. Ist mir auch egal. die Eisen halten. Das zählt.

Nur so ein paar Beobachtungen von mir.

Viele Grüße

Joachim Schmidt

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